Freehold und Leasehold in Dubai: Was dahintersteckt und warum es für Investoren zählt
0
Bewertet von:
0
Noch keine Bewertungen
20.09.2026
Ansichten:
0

Besonderheiten des Grundeigentums in den VAE

Immobilien in den Vereinigten Arabischen Emiraten unterliegen besonderen gesetzlichen Regelungen, vor allem in Fragen des Grundeigentums. In Dubai gibt es zwei Hauptkategorien: Leasehold und Freehold. Diese Unterschiede zu verstehen ist für Investoren entscheidend, gerade angesichts des rasanten Wachstums und des Wandels in der Stadt.

Was Leasehold bedeutet und für wen solche Immobilien zugänglich sind

Leasehold (Pachteigentum) bezeichnet ein langfristiges Nutzungsrecht an einem Grundstück oder einer Immobilie mit einer Laufzeit von bis zu 99 Jahren. Das tatsächliche Eigentum am Grundstück oder Gebäude verbleibt dabei jedoch bei emiratischen Staatsbürgern oder den jeweiligen Grundeigentümern. Ausländern steht lediglich die Pacht offen, ohne Recht auf unbefristetes Eigentum.

Wichtig zu wissen: In Leasehold-Zonen können Expats kein vollwertiges Eigentum an Grund oder Wohnraum erwerben, sondern ausschließlich einen langfristigen Pachtvertrag abschließen.

Was Freehold bedeutet und warum es für ausländische Investoren attraktiv ist

Freehold steht für das uneingeschränkte Volleigentum an Immobilie und Grundstück. Für Ausländer eröffnet das folgende Möglichkeiten:

 • zeitlich unbegrenztes Eigentum an einer Immobilie,

 • Vererbung des Eigentums,

 • Weiterverkauf, Schenkung und Vermietung ohne Einschränkungen.

Die Freehold-Zonen waren ursprünglich auf bestimmte Stadtteile begrenzt (etwa Palm Jumeirah, Downtown, JVC, Business Bay), doch ihr Gebiet wird inzwischen deutlich erweitert.

Wie sich die Karte der Freehold-Zonen 2025 verändert

Die rasante Entwicklung Dubais öffnet den Markt immer weiter. Ein wichtiges Beispiel ist der Stadtteil Studio City: Früher zählte er zur Leasehold-Zone, vor Kurzem wurde er jedoch in die Kategorie Freehold überführt und steht Ausländern damit zum Erwerb als Volleigentum offen.

Noch weitreichendere Veränderungen:

 • Mehr als 100 Grundstücke entlang der Sheikh Zayed Road haben den Freehold-Status erhalten.

 • Mehr als 300 Grundstücke im Stadtteil Al-Jaddaf – in unmittelbarer Nähe zu Dubai Creek, Downtown und Business Bay – können nun ebenfalls in das Eigentum ausländischer Investoren übergehen.

Das eröffnet enorme Chancen:

 • für private Käufer – Wohneigentum in zentralen Stadtteilen ohne Einschränkungen zu erwerben;

 • für Investoren – Gewerbe- oder Wohnimmobilien in aussichtsreichen Lagen mit hohem Wertsteigerungspotenzial zu besitzen.

Was das für den Markt und für künftige Investitionen bedeutet

Die Überführung großer Flächen von Leasehold in Freehold ist weit mehr als eine juristische Anpassung. Sie ist ein strategisches Signal an Investoren aus aller Welt:

 • Dubai stärkt sein offenes Investitionsmodell;

 • erweitert die Beteiligung ausländischen Kapitals;

 • senkt die Einstiegshürden in Schlüssellagen;

 • und garantiert Nichtansässigen den rechtlichen Schutz ihres Eigentums.

Immobilien in den neuen Freehold-Zonen dürften daher in den kommenden Jahren an Wert gewinnen, und Projekte in diesen Stadtteilen werden sich einer stabilen Nachfrage erfreuen.

Fazit

Die Ausweisung neuer Freehold-Zonen ist ein weiterer Schritt Dubais hin zu vollständiger Offenheit gegenüber Investoren. Immobilieneigentum ist nun in noch mehr Stadtteilen möglich, darunter auf strategisch wichtigen Arealen im Stadtzentrum. Wer den Kauf einer Wohn- oder Gewerbeimmobilie plant, findet jetzt den idealen Zeitpunkt, um diese Chance zu nutzen.

War der Artikel hilfreich?

Danke! Deine Einreichung ist eingegangen!
Hoppla! Beim Absenden des Formulars ist etwas schief gelaufen.