Die RTA wird bis 2030 insgesamt 25 Stadtteile Dubais durch ein Netz aus Fuß- und Radwegen miteinander verbinden.
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21.07.2026
20.07.2026
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Dubai baut Infrastruktur für Fußgänger, Radfahrer und E-Scooter aus

Die Verkehrsbehörde von Dubai (RTA) hat einen Fünfjahresplan zur Entwicklung der Infrastruktur für sanfte Mobilität in verschiedenen Teilen des Emirats verabschiedet. Bis 2030 werden in 25 weiteren Wohngebieten neue Fußgängerwege, Radwege und Zonen für E-Scooter entstehen.

Gleichzeitig modernisieren die Behörden das Umfeld von 63 U-Bahn- und Busstationen. Das Hauptziel des Projekts ist es, die Fortbewegung zwischen Wohnvierteln und Verkehrsknotenpunkten sicherer, komfortabler und zugänglicher zu gestalten, ohne zwingend auf ein eigenes Auto angewiesen zu sein.

Die Arbeiten in mehreren Stadtteilen Dubais sind bereits im Gange

Das neue Programm setzt die Projekte fort, die bereits an folgenden Standorten umgesetzt werden:

In diesen Gebieten baut die RTA die Infrastruktur für Fußgänger und Radfahrer aus.

Rund um U-Bahn-Stationen und Bushaltestellen sind breite Gehwege, ausgewiesene Radwege, überdachte Fußgängerwege, sichere Übergänge, Fahrradstellplätze sowie Zonen zum Ein- und Aussteigen geplant.

Diese Maßnahmen sollen die sogenannte erste und letzte Meile erleichtern – den Weg von zu Hause oder vom Arbeitsplatz zu den öffentlichen Verkehrsmitteln und zurück.

Das Interesse an alternativen Verkehrsmitteln wächst weiter

Nach Angaben der RTA wurden im Jahr 2025 von Einwohnern und Besuchern Dubais folgende Fahrten unternommen:

  • 342 Millionen Wege zu Fuß;
  • 57,3 Millionen Fahrten mit dem Fahrrad;
  • 39,6 Millionen Fahrten mit dem E-Scooter.

Diese Zahlen belegen die hohe Nachfrage nach Fortbewegungsmitteln, die U-Bahn, Busse, Taxis und das eigene Auto ergänzen.

Der Ausbau der entsprechenden Infrastruktur soll solche Fahrten sicherer und komfortabler machen sowie die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs steigern.

Bis 2030 wird das Programm 34 Stadtteile umfassen

Durch die Umsetzung des neuen Plans wird die Gesamtzahl der Stadtteile in Dubai mit einer ausgebauten Infrastruktur für sanfte Mobilität auf 34 steigen.

Das Projekt umfasst die Schaffung von:

  • separaten Fahrradwegen;
  • sicheren Fußgängerüberwegen;
  • überdachten Fußgängerzonen;
  • Ruhebereichen;
  • begrünten öffentlichen Räumen;
  • Fahrradabstellplätzen;
  • Parkplätzen für Autos;
  • Ein- und Ausstiegszonen für Fahrgäste;
  • Stationen und Parkplätzen für Sharing-Mobilitätsdienste.

Zudem werden Mietangebote für Fahrräder und E-Scooter in die Infrastruktur integriert. Alle Anlagen werden barrierefrei gestaltet, damit sie von Menschen mit eingeschränkter Mobilität komfortabel genutzt werden können.

Umgestaltung der Bereiche um 63 Verkehrsknotenpunkte

Ein weiterer Schwerpunkt des Programms ist die Aufwertung der Bereiche rund um 63 U-Bahn- und Busstationen.

Nach Abschluss der Arbeiten können die Bewohner den öffentlichen Nahverkehr sicherer zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem E-Scooter erreichen. Dies soll den täglichen Pendelverkehr erleichtern und die Abhängigkeit vom eigenen Pkw auf Kurzstrecken verringern.

Laut Mattar Al Tayer, Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender der RTA, umfasst eine moderne Verkehrsplanung nicht nur den Straßenbau, sondern auch die nahtlose Verknüpfung verschiedener Fortbewegungsmittel.

Das Projekt unterstützt den Dubai 2040 Urban Master Plan

Der Ausbau des Netzwerks für sanfte Mobilität steht im Einklang mit den Zielen des Dubai 2040 Urban Master Plan.

Das Programm soll die verkehrliche Anbindung zwischen Wohngebieten, Geschäftszentren, Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs und wichtigen städtischen Einrichtungen verbessern. Gleichzeitig zielt es darauf ab, umweltfreundliche Fortbewegungsmittel zu fördern und die Qualität öffentlicher Räume zu steigern.

Bei der Auswahl der zu modernisierenden Gebiete berücksichtigte die RTA folgende Faktoren:

  • Bevölkerungsdichte;
  • Nachfrage nach öffentlichen Verkehrsmitteln;
  • Besonderheiten der bestehenden Bebauung;
  • Zustand der Fuß- und Radwegeinfrastruktur;
  • Pläne für die zukünftige Gebietsentwicklung.

Welche Gebiete und Stationen bereits mit neuer Infrastruktur ausgestattet wurden

Ähnliche Projekte wurden bereits in folgenden Gebieten abgeschlossen:

Darüber hinaus hat die RTA das Umfeld von 37 U-Bahn-Stationen modernisiert, darunter:

  • Mall of the Emirates;
  • Burj Khalifa/Dubai Mall;
  • Onpassive;
  • Gold Souq;
  • BurJuman;
  • Baniyas Square;
  • Sharaf DG;
  • Abu Hail.

An diesen Standorten wurden neue Fußgängerwege, Radwege, Verkehrsknotenpunkte und Infrastrukturen für geteilte Mobilität geschaffen.

Was die Entwicklung der Fußgängerinfrastruktur für den Immobilienmarkt bedeutet

Die Qualität des städtischen Umfelds wird bei der Wahl einer Immobilie in Dubai immer wichtiger. Käufer und Mieter achten nicht nur auf die Eigenschaften des Objekts selbst, sondern auch auf die schnelle Erreichbarkeit von U-Bahn-Stationen, Geschäften, Schulen, Parks und Geschäftszentren.

Viertel mit gut ausgebauten Fußwegen, einer entwickelten Radinfrastruktur und Nähe zu öffentlichen Verkehrsmitteln werden zunehmend attraktiver für Familien, Fachkräfte und Mieter, die ihre Abhängigkeit vom Auto verringern möchten.

Für Investoren ist der Ausbau dieser Infrastruktur im Hinblick auf die langfristige Nachfrage von Bedeutung. Eine verbesserte Verkehrsanbindung und die Aufwertung öffentlicher Räume tragen dazu bei, die Liquidität von Immobilien, die Nachfrage nach langfristigen Mietverhältnissen und die Wettbewerbsfähigkeit einzelner Wohnprojekte zu sichern.

Dubai baut sein komfortables städtisches Umfeld weiter aus

Das Fünfjahresprogramm der RTA zeigt, dass sich die Verkehrspolitik Dubais allmählich vom reinen Straßenausbau hin zur Schaffung eines umfassenden urbanen Mobilitätssystems verlagert.

Die Anbindung von Wohngebieten an U-Bahn- und Busstationen, der Bau sicherer Fußwege und der Ausbau des Radwegenetzes sollen den täglichen Arbeitsweg für Hunderttausende Einwohner und Besucher des Emirats komfortabler gestalten.

Für den Immobilienmarkt bedeutet dies eine weitere Steigerung der Attraktivität jener Stadtteile, in denen eine gute Verkehrsanbindung mit hochwertigen öffentlichen Räumen und moderner städtischer Infrastruktur einhergeht.

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